Stellungnahme der Bochumer Fleisch GmbH & Co. KG zu den gezeigten Bildern im WDR-Format „markt“

Im Rahmen der Berichterstattung sind uns Inhalte bekannt geworden, die nicht unserem Anspruch an den Umgang mit Tieren und den Werten des Unternehmens entsprechen.

 
Verstöße und Abweichungen von tierschutzrechtlichen Vorgaben werden wir nicht tolerieren. Uns betreffende Aufnahmen werden wir entsprechend analysieren.  Auf der Grundlage weiterer Erkenntnisse im Rahmen der bereits laufenden internen Aufklärung werden wir bei individuellem Fehlverhalten von Mitarbeitern auch arbeitsrechtliche Schritte einleiten.


Wir hatten vorsorglich unmittelbar nach Erhalt des Fragenkatalogs vom WDR unsere Abläufe am Schlachthof und unser Kontrollsystem kritisch hinterfragt und dazu externe Gutachter hinzugezogen. Diese unterstützen uns bei der Prüfung aus unabhängiger Perspektive und der weiteren Verbesserung tierschutzrelevanter Belange. Wir haben zum 21. Mai 2024 zu den bereits vorhandenen Tierschutzbeauftragten einen zusätzlichen Tierschutzbeauftragten eingesetzt, der direkt an die Geschäftsführung berichtet. 


Ein Thema, das wir konsequent verfolgen, sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der Videoüberwachung des Schlachtprozesses. In diesem Zusammenhang begrüßen wir die geplante Novelle des Tierschutzgesetzes, die eine dauerhafte Überwachung und Speicherung zur Kontrolle und weiteren Verbesserung der Einhaltung von tierschutzrechtlichen Bestimmungen ermöglichen soll.